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Rest der Südinsel und "back to North Island"...

 

So, weiter geht’s...


Ich hab natürlich beim letzten Eintrag ein bisschen was vergessen.

Auf dem Weg von Dunedin nach Oamaru haben wir noch zwei Zwischenstopps eingelegt. Der erste Stopp war am Shag Point. Dort gab es angeblich Robben und nochmal zwei Pinguin-Colonys. Nach ein paar Kilometern Gravel-Road sind wir dort angekommen. Leider waren wir zu früh und haben nur eine Robbe und sonst nichts gesehen. Aber die Pinguine kamen ja dann in Oamaru.

Der zweite Stopp war bei den berühmten Moeraki Boulders. Das sind riesengroße kugelrunde Steine, die einfach am Strand liegen. Ein paar waren durch die Witterung schon aufgebrochen und das Innere (keine Ahnung was es war, aber es sah aus wie Bernstein) war zu sehen. Sah total merkwürdig aus. Ihr dürft euch das dann auf den Fotos anschauen.


Nach Oamaru ging es dann weiter nach Christchurch. Eigentlich hab ich mich darauf am meisten gefreut, aber nachdem wir mit ein paar Backpackern gesprochen haben, die schon dort waren, haben wir erfahren, dass es nur noch eine Geisterstadt ist und der Großteil vom Zentrum immer noch gesperrt ist.

Nach ca. 2 Stunden sind wir dann in Christchurch angekommen. Am Ortseingangsschild stand noch ein Schild mit „City Centre – 10km“ (also riesig). In der Stadtmitte haben wir erst mal ewig gebraucht, bis wir überhaupt an einem Parkplatz angekommen sind. Da überall gesperrt war, durfte man ganz oft nicht nach links oder rechts abbiegen, wo wir eigentlich hätten lang fahren müssen. Nachdem wir endlich auf einem Parkplatz standen, haben wir erst mal die i-Site gesucht. Wir wollten eigentlich das Whale-Watching und das Dolphin-Swimming in Kaikoura machen, haben aber gesehen, dass das Dolphin-Swimming in Akaroa (in der Nähe von Christchurch) viel billiger ist. Also haben wir das in Kaikoura storniert und in der i-Site in Christchurch das für Akaroa plus Hostelunterkunft gebucht. Danach wollten wir eigentlich noch in der Stadt rumlaufen, aber es gab wirklich gar nichts mehr zu sehen. Überall waren Absperrungen und ein paar Geschäfte haben an den Absperrungen Container aufgebaut. Es war total beklemmend in Christchurch, wenn man überlegt, was genau vor einem Jahr dort passiert ist. Die ganzen Geschäfte, Restaurants und Cafes waren geschlossen. In den Schaufenstern konnte man das Chaos, dass das Erdbeben angerichtet hat, noch sehen. Es war so trostlos! Vor dem Erdbeben haben in Christchurch noch 300000 Menschen gelebt und nach dem Erdbeben sind ganz viele Menschen von dort geflüchtet. Jetzt leben nur noch ungefähr 140000 Menschen dort. Ich hab mich überhaupt nicht wohl gefühlt und war froh, dass wir noch am selben Tag nach Akaroa weiterfahren wollten. Wir sind wieder ans Auto gelaufen und haben uns auf den Weg nach Akaroa gemacht. Das kleine Städtchen liegt auf der Banks Peninsula und ist total süß. Wir sind ein bisschen rumgelaufen und danach ins Onuku Farm Hostel gefahren. Dort wollten wir eigentlich zelten, aber da die Zeltplätze am Hang waren (!), konnten wir unser Zelt nicht wirklich aufbauen und sind dann in eine Hütte umgezogen. Die Hütte hat nur 15$ die Nacht gekostet, hatte aber dafür auch keinen Strom. Die Toiletten waren nur Dixi-Häuschen genauso wie die Duschen. Toiletten waren ganz oben auf dem Hang und Duschen und Küche waren ganz unten. Das heißt, wenn man in der Küche war und auf Toilette musste, musste man erst mal den ganzen Berg hochlaufen. Vom Parkplatz aus mussten wir erst mal eine viertel Stunde unser Gepäck zur Hütte schleppen. Und wenn man duschen war und wieder zur Hütte hoch wollte, konnte man gerade wieder duschen, wenn man endlich oben angekommen ist. Also hätten sie es eigentlich „Onuku Farm Fitness Hostel“ nennen können. Aber ein Vorteil hatte das Ganze. Wenn man in der Küche was gegessen hat, konnte man gleich das Essen wieder abtrainieren, wenn man ins Bett wollte.

Auf dem Grundstück sind die Schafe und Pfauen rumgelaufen. Also musste man auch noch einen Hürdenlauf um die ganzen Sch...-Haufen machen. Da es an dem Tag mal ausnahmsweise total warm war, waren wir auch dementsprechend durchgeschwitzt. War mal was anderes.

Den restlichen Nachmittag haben wir uns ausgeruht. Am nächsten Morgen waren wir heilfroh, dass wir nicht gezeltet haben, weil es die ganze Nacht geregnet hat. Der Himmel war total bewölkt und es war wieder mal total kalt. Na toll, und wir sollten im Meer schwimmen.

Wir haben unsere Bikinis angezogen und dann lange Hose und Jacke darüber. Dann sind wir an den Hafen gefahren und zum Treffpunkt gelaufen. Der Wind war eiskalt und das Meer hat getobt. Als wir im Gebäude für die Black Cat Cruise Tour angekommen sind, wurden wir erst mal mit Neopren-Anzügen und Schuhen ausgestattet. Die Tour, die vor uns gefahren ist, kam gerade zurück und alle haben davon geschwärmt, wie toll es sei, mit Delphinen zu schwimmen. Wir waren schon total aufgeregt. Nach einer Einweisung ging es dann ab aufs Boot. In den Anzügen war es schon nicht mehr so kalt. Nachdem wir eine Weile aufs Meer rausgefahren sind (ich wusste nicht, dass man auf offenem Meer mit den Delphinen schwimmt – da kann man ja genauso gut mit Haien schwimmen), haben wir auch schon die ersten Hector Dolphins gesehen. Hector Dolphins sind die kleinste und seltenste Art der Delphine und es gibt sie nur in Neuseeland. Die waren echt total knuffig! Wir haben eine Weile beobachtet, wie sie neben dem Boot herschwimmen und dann wurde das Boot gestoppt und wir durften ins 13°C kalte Wasser. Es war die Hölle! Ich glaub, ich hab noch nie so gefroren. Wir sollten unter Wasser Geräusche machen, um die Delphine anzulocken (Schnorchel gegen die Taucherbrille klopfen, Schuhe gegeneinander reiben, durch den Schnorchel singen), aber wir waren so steif gefroren, dass wir uns nicht viel bewegen konnten. Wir hatten alle Mühe, bei tosender See über Wasser zu bleiben (von wegen Schwimmweste). Da die Wellen zu hoch waren, haben wir die Delphine auch nicht wirklich gesehen. Einmal kam eine Riesenwelle mit 2 Delphinen auf uns zu und kaum war die Welle wieder weg, waren auch die Delphine nicht mehr zu sehen. Wir haben sie immer nur von ca. 20 Metern Entfernung im Wasser gesehen. Aber unter „Schwimmen mit Delphinen“ hab ich mir dann doch was anderes vorgestellt. Aber andererseits ist das richtige Delphinschwimmen mit Delphinen in Gefangenschaft. Und hier in Neuseeland sind es wilde, freilebende Tiere. Da ist es schwieriger, weil man sie auch nicht mit Futter anlocken darf. Nach einer Weile hat sich dann das Wasser im Neopren-Anzug durch die Körperwärme erwärmt und es war nicht mehr ganz so kalt. Wir haben alles versucht, um die Delphine zu uns zu locken. Aber irgendwann waren sie alle verschwunden. Wir sind wieder ins Boot geklettert (bzw. an Board gespült worden durch die Wellen) und weitergefahren. Nach weiteren 20 Minuten haben wir wieder Delphine gesichtet und durften wieder ins Wasser. Diesmal waren wir nur noch zu viert von den 9 Leuten. Den anderen war dann doch zu kalt. Wir haben wieder mal alles versucht. Ich hab so lange durch den Schnorchel gesungen, bis ich keine Luft mehr bekommen hab. Aber wieder kamen keine Delphine. Wir mussten wieder an Board und es ging wieder zurück zum Hafen. Der Guide hat uns dann noch erklärt, dass wir von den 139$, die wir bezahlt haben, 50$ refund zurück bekommen, weil wir ja nicht wirklich mit Delphinen geschwommen sind. Fand ich gut, weil die Delphine immerhin bei uns im Wasser waren. Die Black Cruise Tour hat eine 99%-ige Chance mit Delphinen zu schwimmen und wir waren wieder bei den 1%, bei denen es nicht geklappt hat. TYPISCH! Naja, wir hatten ja noch das Whale-Watching vor uns.

Im Boot haben wir noch heiße Schokolade und Kekse bekommen und an Land durften wir heiß duschen. Wir haben uns dann unsere 50$ wieder geholt und noch die Fotos gekauft.

Wir haben dann in Akaroa am Hafen noch einen Tee getrunken und sind dann wieder ins Hostel gefahren und haben uns vor den Ofen in der Küche gesetzt. Den restlichen Tag haben wir nur noch gegammelt und unsere gefrorenen Knochen wieder aufgewärmt.

Am nächsten Morgen sind wir in die Küche und haben gefrühstückt. Da kam ein „älteres“ Ehepaar um die 40 (ich schreib „älter“, weil es in Hostels eher ungewöhnlich ist, diese Altersklasse anzutreffen) in die Küche und wir sind ins Gespräch gekommen. Nachdem wir gefragt wurden, wo wir her sind, hat der Typ gleich angefangen zu erzählen. Er ist aus England und hat in Deutschland 9 Monate in Aschaffenburg bei Linde gearbeitet. Ich war sofort begeistert. Wir haben uns dann ewig lange über Aschaffenburg unterhalten. Er war total begeistert vom Pinguin, vom Volksfest und von der Engelsburg. Er hat 4 Monate im Hotel „Wilder Mann“ gewohnt und dann hat er noch seinen Laptop ausgepackt und mir Bilder von Aschaffenburg gezeigt. Da hab ich das erste Mal richtig Heimweh bekommen. Er hat so von Aschaffenburg geschwärmt, dass sogar Daniela gesagt hat, dass sie mich vielleicht doch mal besuchen kommen muss. Ich hätte mich noch stundenlang mit dem Mann unterhalten können, aber es war schon nach 10 und wir mussten um 10:00 Uhr auschecken. Die Welt ist doch klein!

Da Lena, Laura und Wera einen Tag vorher in Christchurch angekommen sind, haben wir ausgemacht, dass wir uns dort nochmal auf einen Kaffee treffen, weil wir sowieso wieder durch Christchurch durchfahren mussten. Wir wollten uns bei denen im Hostel treffen. Wir haben eine Uhrzeit ausgemacht, aber durch die ganzen Sperrungen waren wir natürlich eine dreiviertel Stunde zu spät. Wir sind in ein kleines Cafe gegenüber von dem Hostel und haben einigen Reise-Gesprächsstoff gehabt. Mittags um zwei sind Daniela und ich dann Richtung Kaikoura gefahren. Dort angekommen, sind wir auf den Pekeka Holiday Park gefahren und haben mal wieder unsere Zelte aufgebaut. Danach sind wir wieder zurück nach Kaikoura gefahren (der Campingplatz war 10 Minuten außerhalb) und haben uns ein bisschen umgeguckt. Da wir immer noch nicht in einem Fischrestaurant waren, haben wir uns dort ein schönes ausgesucht und total leckeren Lachs gegessen. Ich hab die Bedienung ein bisschen strapaziert mit meiner Bestellung, weil ich auf keinen Fall Kartoffelpüree zum Lachs essen wollte und das komplette Gericht durcheinander geschmissen hab. Das war wirklich das beste Essen seit Ewigkeiten und ich hab noch nie so guten Lachs gegessen.

Nach dem Essen sind wir wieder zurück auf den Campingplatz und haben uns dort noch in die Küche gesetzt und mal wieder die Steckdosen beansprucht.

Für den nächsten Tag haben wir einen Gammeltag geplant. Wir haben mal wieder ausgeschlafen und den Tag in der (ab und zu scheinenden) Sonne verbracht. Plötzlich kam ein Typ, der auf dem Campingplatz arbeitet und hat gesagt, dass wir an den Strand kommen sollen. Dort schwimmt ein Orca ganz nah am Ufer. Wir sind gleich losgelaufen und haben uns an den Strand gestellt. Der Typ hat uns erklärt, wo der Orca ist und ständig gesagt, wenn der Wal aufgetaucht ist. Aber Daniela und ich haben beide nichts gesehen. Ich hätte ein Fernglas gebrauchen können. Der Typ konnte es kaum fassen, dass wir nichts sehen. Er meinte, dass nur ganz selten ein Wal so nah an Strandnähe ist. Aber wir haben trotzdem nichts gesehen.

Nachdem wir eine halbe Stunde aufs ruhige Meer gestarrt haben, ohne was zu sehen, sind wir wieder zurück zu den Zelten.

Mittags sind wir nochmal einkaufen gefahren, weil wir mal wieder Salat essen wollten. Dann haben wir es uns wieder in der Küche gemütlich gemacht und gegen Abend den Salat gemacht. Der „Ruhetag“ hat mal richtig gutgetan.

Am nächsten Morgen haben wir unser Zelt abgebaut und sind wieder nach Kaikoura gefahren, weil um 10 Uhr unsere Whale-Watching Tour stattfinden sollte. Da die Neuseeländer nicht so genau sind mit Zeitangaben, war unsere Einführung erst um halb elf. Gegen elf gings dann mit dem Bus zu den Booten. Nachdem alle einen Platz auf dem Boot gefunden haben, sind wir raus aufs Meer gefahren. Während der gesamten Tour hat uns ein Typ alles über Wale und sonstige Unterwasserwelt erzählt. Ich hab zum Beispiel gelernt, dass der Orca eigentlich ein Delphin ist und nur Killerwal genannt wird, weil er Wale killt. Und der Blauwahl ist das größte lebende Säugetier mit seinen mehr als 20 Metern. Er hat uns auch erzählt, dass vor der Küste Kaikouras nur einzelne Männchen zu sehen sind. Die Frauen sind alle irgendwo vor Australien und die Männer kommen alle zum Fressen nach Neuseeland. Deswegen sieht man auch keine Rudel in Kaikoura. War total interessant.

Die Wale sind immer für 40-50 Minuten unten auf dem Meeresgrund zum Fressen und kommen dann für 10 Minuten über Wasser zum Atmen und tauchen dann nach fast genau 10 Minuten wieder für 40-50 Minuten ab. Also muss man Glück haben, dass man den Wal in den 10 Minuten findet.

Nach einer kurzen Fahrt haben wir schon den ersten Wal gesehen. Das Boot hat gestoppt und wir haben eine Weile dem Wal zugeschaut. Man hat nur einen kleinen Hügel gesehen, der ab und zu mal eine Wasserfontäne in die Luft stößt. Ich hätte mir gewünscht, dass er mal aus dem Wasser springt, damit man ihn mal komplett sieht. Nach ein paar Minuten kam die Ansage durchs Mikrofon, damit wir die Kameras bereithalten sollen, weil der Wal gleich wieder abtaucht. Und schon hat sich der Körper gebogen und die riesige Schwanzflosse kam aus dem Wasser und ist kerzengerade wieder abgetaucht. Das wars dann für die nächsten 40-50 Minuten. Es war genial! Ich hab ein Mega-Video von dem Wal gemacht (auch wenn man nur die Schwanzflosse gesehen hat).

Wieder auf unseren Sitzen hat uns der Typ erklärt, dass es ein Sperm-Whale ist. Der Wal (er hat den Namen gesagt, aber ich hab ihn vergessen) kommt schon seit 22 Jahren nach Kaikoura.

Der Sperm-Whale kann bis zu 18 Meter lang werden und hat einen ganz komischen Schädel. In dem Schädel hat er mehrere Tonnen Öl. Soweit ich das verstanden hab, hat das mit dem Abtauchen und den Temperaturen zu tun, die im Meer herrschen. Bei hoher Temperatur schmilzt das wachsartige Öl in eine Flüssigkeit und versorgt den Körper mit Wärme, wenn der Wal mehrere Kilometer unter Wasser taucht. Wir haben auch ganz viele Fotos gezeigt bekommen, aber der Sperm-Whale ist ein hässliches Vieh. Ich hätte so gerne meinen Lieblings-Wal (oder Delphin), den Orca, gesehen und hätte die Tour lieber doch einen Tag vorher gemacht, als der Orca vor Kaikoura war, aber wir hatten die Tour ja schon gebucht. Kann man ja nicht wissen.

Nachdem wir wieder alle gesessen haben, gings weiter und nach kurzer Zeit haben wir schon den nächsten Sperm-Whale gesehen (ein Besucher, den die Whale-Watcher nicht identifizieren konnten). Aber kaum hat das Boot angehalten und wir sind wieder aufgestanden, waren die 10 Minuten wohl wieder um und der Wal ist wieder abgetaucht.

Und weiter gings...

Den dritten Sperm-Whale (auch wieder mit Namen, den ich vergessen hab) haben wir nach ein paar weiteren Minuten gesehen. Dieser war wohl auch bekannt und kommt seit ein paar Jahren nach Kaikoura. Wir haben wieder jede Menge Fotos gemacht und waren diesmal sogar noch näher an dem Wal als bei dem Ersten. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie groß der Wal ist, wenn man immer nur einen kleinen Buckel aus dem Wasser raus ragen sieht. Muss schon gigantisch sein, wenn er allein in seinem Schädel mehrere Tonnen Öl hat. Auch dieser Wal war zu faul, um mal aus dem Wasser zu springen. Und so haben wir ihn wieder abtauchen sehen. Nachdem wir 3 Wale gesehen haben, gings wieder auf den Rückweg. Es waren zwar alles nur Sperm-Wale, aber ich glaube man sieht zu wenig um einen Unterschied zu erkennen.

Wieder an Land hab ich noch eine Postkarte mit einem Sperm-Whale fotografiert, damit ich überhaupt weiß, was ich da gesehen hab. War schon ein tolles Erlebnis!

Nach der Tour sind wir direkt weiter nach Blenheim gefahren, da es nicht sehr weit war. Blenheim ist eine Weinstadt. Dort sieht man außerhalb der Stadt nur Weinsträucher (in Blenheim gibt es keine Weinberge – da ist alles flach) und es gibt jede Menge Weingüter, wo man auch Weine testen kann. Wir sind ins Grapevine Backpackers gefahren und haben dort für 2 Nächte bezahlt. Das Hostel ist das Einzige, in dem man auch zelten kann.

Wir haben unsere Zelte aufgebaut und uns nachmittags noch die Stadt angeschaut. Blenheim ist nicht die schönste Stadt, die wir gesehen haben, aber wirklich hässlich ist es auch nicht. Wir sind ein bisschen durch die Geschäfte geschlendert und haben uns ewig in einem Second-Hand-Bookshop aufgehalten bis wir rausgeworfen wurden.

Abends haben wir uns dann noch raus gesetzt bis ich schon wieder total verstochen war und es zu kalt wurde. Ich hab mir dann noch eine Wärmflasche gemacht und bin ins Zelt. Am nächsten Morgen konnten wir mal wieder ausschlafen und hatten einen ruhigen Tag vor uns. Mittags sind wir nochmal in die Stadt gefahren und ein bisschen am Fluss entlanggelaufen. Danach sind wir nochmal in den Second-Hand-Bookshop. Wir waren ja noch nicht fertig mit gucken. Ich hab mir dann ein Buch für 7,50$ gekauft. Ich hab ja schon erwähnt, dass Neuseeland sehr teuer ist. Aber es gibt NICHTS im Vergleich zu Deutschland, was so teuer ist wie Bücher. Und für so eine Leseratte wie mich, ist das schrecklich. Ich bekomm zwar die meisten Bücher in den Hostels, aber die haben oft nur Schrott.

Gegen Nachmittag haben wir uns ein Weingut ausgesucht und sind dort hingefahren (eine Weintour war uns zu teuer), weil ich unbedingt einen lieblichen Rotwein haben wollte. In dem Weingut angekommen, hab ich dann nach einem solchen gefragt und wurde direkt mal ausgelacht. In ganz Neuseeland würde ich keinen lieblichen Rotwein bekommen. Wo es denn so was gäbe? Tja, in Deutschland bei Penny für 1,29€. War wohl nix! Wir sind dann auch direkt wieder gegangen.

Zurück im Hostel haben wir uns in die Sonne gesetzt, die das erste Mal seit Wochen mal länger als 2 Stunden am Stück zu sehen war. Abends haben wir uns mit einem älteren Mann unterhalten, der in dem Hostel wohnt, während er in Blenheim arbeitet. Er ist aus Neuseeland und hat uns noch ein paar Tipps gegeben. Da wir am nächsten Tag weiter nach Picton wollten, sollten wir nicht den Highway 1 nehmen (25km bis nach Picton) sondern die längere, aber schönere Strecke (Gravel-Road) an der Küste.

Wir sind dann am nächsten Morgen bei Regen losgefahren und sind die „schönere“ Strecke an der Küste entlanggefahren, die aber bei dem Sauwetter nicht wirklich schöner war.

Gegen Mittag sind wir dann in Picton angekommen. Da wir die Fähre für den 17. Februar gebucht haben (somit waren wir genau einen Monat auf der Südinsel), hatten wir noch 2 Tage in Picton. Da wieder mal Regen gemeldet war, haben wir 2 Nächte im Atlantis Backpackers gebucht (war dann wieder nichts mit campen).

Da wir in Picton schon alles gesehen haben (ist ja nicht wirklich groß, haben wir uns zwei faule Tage gemacht. Der Wetterbericht hat wie immer nicht gestimmt und wir hatten zwei Tage Sonnenschein. Ab und zu sind wir mal spazieren gegangen, aber die meiste Zeit haben wir im Hostel mit lesen verbracht. Am 17. Februar um 14:00 Uhr ging dann endlich unsere Fähre zurück in die „Heimat“. Auch wenn die Südinsel landschaftlich total schön ist, hab ich mich auf der Nordinsel doch wohler gefühlt. War irgendwie, wie wenn ich auf der Südinsel nur zu Besuch bin. Was mit Sicherheit daran liegt, dass ich die meiste Zeit auf der Nordinsel verbracht hab.

Daniela hat morgens in Picton schon in der Rowena Lodge angerufen und gefragt, ob noch Zeltplätze frei wären. Der Hostelbesitzer meinte, dass noch genügend Plätze frei wären und wir uns keine Sorgen machen brauchen.

Gegen 17:30 Uhr sind wir dann im Hafen von Wellington angekommen und waren gegen 18:00 Uhr dann in der Rowena Lodge. Da sagte uns der Typ vom Hostel, dass es jetzt keine Zeltplätze mehr gibt. Daniela hat dann einen Aufstand gemacht, aber leider zwecklos. Da man keine Zeltplätze reservieren kann, hatten wir einfach Pech. Wir haben uns dann ins Auto gesetzt und in ALLEN Hostels in ganz Wellington angerufen. Mittlerweile war uns dann auch egal, ob ein Zimmer 30$ die Nacht kostet. Da Wochenende war und genau an dem Wochenende ein Musikfestival in Wellington stattfand, war es unmöglich eine Unterkunft zu finden. Es waren nirgendwo zwei Betten frei.

Also sind wir ein Stück aus Wellington rausgefahren und haben in Upper Hutt eine Nacht auf dem Harcourt Kiwi Campground bezahlt. Da wir erst gegen halb neun abends dort angekommen sind, haben wir unser Zelt in der Dämmerung aufgebaut und sind auch bald ins Bett.

Am nächsten Morgen haben wir die Zelte wieder abgebaut und wollten uns vorher schon um eine andere Unterkunft (näher an Wellington) kümmern. Wir haben überall rumtelefoniert, aber es gab nach wie vor keine Zimmer mehr. Nach langem Überlegen sind wir dann nach Lower Hutt gefahren (was ein Stück näher an Wellington liegt) und haben dort für eine Nacht auf dem Top 10 Holiday Park bezahlt. Dann hieß es wieder Zelte aufbauen... Danach sind wir wieder nach Wellington reingefahren und haben unser Auto auf einem Parkplatz abgestellt und sind ins Te Papa Museum gelaufen. Das Museum hat keinen Eintritt gekostet, war aber dafür auch total langweilig. Dort waren zwar dieselben Sachen, wie ich sie schon in Auckland im Domain Museum gesehen hab, aber dieses Mal fand ich es total langweilig. In Auckland war alles noch so neu und ich fand das Museum richtig gut, aber Zeiten ändern sich.

Das einzig Interessante im Te Papa war ein ca. 20m langes Skelett, dass an der Decke hing. Ich dachte erst, dass es von einem Dinosaurier ist, weil es einfach sooooo riesig war. Aber dann hab ich ein Schild entdeckt auf dem stand, dass das Skelett von einem Blauwal stammt, der in den 90ern aus dem Wasser gefischt wurde (Blauwale sind die größten Säugetiere der heutigen Zeit). Ich wusste ja, dass Wale so groß sind, aber nicht sooo groß. War total klasse! Aber der Rest war langweilig. Nach ungefähr 2 Stunden sind wir auch schon wieder aus dem Museum raus.

Da endlich mal schönes Wetter war, sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Aus dem bisschen wurden dann mehrere Stunden. Wir waren in der berühmten Cuba Street und haben ein paar Geschäfte abgeklappert. Nach stundenlangem Laufen haben mir trotz Wanderschuhen die Füße wehgetan. Aber wir hatten ja noch den Botanischen Garten vor uns. Nachdem wir dorthin gefahren sind und ein Stück gelaufen sind, waren wir dann im „Botanischen Garten“. Von Garten kann aber nicht die Rede sein. Es sah eher so aus wie ein Park. Keine Blumen und gar nix. Wir sind ein Stück gelaufen und waren dann total enttäuscht. Da der „Garten“ total groß ist und mehrere Eingänge hat, waren wir wohl am falschen Eingang. Aber da wir schon den ganzen Tag auf den Beinen waren, hatten wir dann keine Lust mehr auf den Botanischen Garten. Wir sind wieder umgekehrt und zurück ans Auto gelaufen und wieder nach Lower Hutt auf den Campingplatz gefahren.

Am nächsten Morgen hieß es wieder mal Zelte abbauen. Wir sind wieder nach Wellington gefahren und haben (da Montag war) endlich in einem Hostel ein Zimmer bekommen. Da es noch zu früh war, um im Hostel einzuchecken, sind wir zuerst in den Zoo von Wellington gefahren. Der war total schön und wir haben mehrere Stunden dort verbracht. Viel brauch ich dazu nicht schreiben. Zoo ist Zoo.

Wir waren für eine Nacht in der „Lodge in the City“. Das Hostel war total versifft. Alles war widerlich und dreckig. Aber da wir an dem Abend mal das Nachtleben von Wellington testen wollten, waren wir froh, dass wir mal in einer Unterkunft mitten in der Stadt waren. Nachdem wir vom Zoo gekommen sind, konnten wir in unser Zimmer. Daniela hat dann ihren Mittagsschlaf gemacht und ich hab ein bisschen gelesen. Abends haben wir uns dann das erste Mal seit (ich glaube) Silvester „aufgehübscht“ und sind dann in die Stadt gelaufen.

Als wir das letzte Mal in Wellington waren, wollten wir ja in diese Cocktail-Bar, die uns Lena empfohlen hat. Da die Bar an dem Tag geschlossen war, wollten wir das endlich nachholen.

Also sind wir zur Cocktail-Bar gelaufen und...... war schon wieder zu! Wir hatten aber auch Pech!!! Also sind wir noch ein bisschen gelaufen und haben dann ein Irish Pub mit Livemusik gefunden. Wir haben uns ein Bier geholt und uns draußen hingesetzt (damit ich rauchen kann – nach 5 weiteren Quit-Versuchen, hab ich mir kurz bevor wir losgezogen sind, nochmal ein Päckchen Zigaretten gekauft).

Irgendwann hat dann ein Mann gefragt, ob er sich zu uns setzen kann. Wir haben ja gesagt und uns weiter unterhalten. Der Mann hat dann ein Heft und einen Stift rausgeholt und irgendwas ins Heft gekritzelt und ständig geheult. Wir haben uns schon Gedanken gemacht! Da wir dachten, dass der Mann kein deutsch spricht, haben wir uns leise über ihn unterhalten und uns Geschichten ausgedacht, warum er heult. Das Ganze wurde immer schlimmer und irgendwann hab ich ihn gefragt, ob alles ok ist. Das war ein Fehler! Der Mann ist total ausgeflippt und hat auf mich eingeschimpft und dann eine imaginäre Linie auf den Tisch gemalt und gesagt: „Das ist eure Seite des Tisches und das ist meine!“ Der war soooo wütend, dass mir schon der Angstschweiß ausgebrochen ist. Ich hab ja nur gefragt, ob alles ok ist. Der Mann sah wirklich total verzweifelt aus. Irgendwann ist er dann nach drinnen verschwunden und war ewig lang verschollen. Dani und ich haben schon wieder spekuliert, dass es wahrscheinlich im Klo Selbstmord begangen hat. Ich weiß, dass klingt fies, aber er war ja auch nicht gerade freundlich. Irgendwann kam er dann wieder raus (total verheult) und sagte zu mir in gebrochenem deutsch: „Entschuldigung, ich hab einfach einen schlechten Tag“. Ich bin fast im Erdboden versunken. Der hat bestimmt unser komplettes Gespräch über ihn mitgehört. Soooo peinlich!

Nachdem wir unser Bier leer hatten, wollten wir trotzdem noch einen Cocktail trinken. Wir sind dann durch ein paar Kneipen und haben überall gefragt, ob sie Cocktails haben. War leider nix. Fast am Ende der Straße wollten wir einen letzten Versuch starten und sind in eine letzte Bar und haben nach Cocktails gefragt. Die Frau meinte, dass sie selbst keine Cocktails machen, aber wir sollten über den nächsten Parkplatz laufen und da gäbe es eine Cocktail-Bar. Wir sind also dort hingelaufen und haben die kleine Bar beinahe übersehen. Wir sind dann reingegangen und haben einen Cocktail bestellt (der Beste, den ich je getrunken hab).

Irgendwann nachts sind wir dann wieder zurück ins Hostel gelaufen.

Am nächsten Morgen (nachdem wir festgestellt haben, dass Danis Milch aus dem Kühlschrank geklaut wurde) haben wir wieder unser Zeug im Auto verstaut und sind bei schönstem Wetter an der Westküste nach Wanganui gefahren. Ich war zwar schon ein paar Tage dort, aber Daniela hatte die gesamte Westküste noch nicht gesehen. In Wanganui sind wir wieder auf den Castlecliff Kiwi Campground gefahren (dort war ich „damals“ schon mit Alisa). Wir haben unsere Zelte wieder aufgebaut und haben uns „nochmal“ die Stadt angeschaut. Da es so heiß war, sind wir wieder zurück auf den Campingplatz und haben unsere Badesachen angezogen und konnten das erste Mal seit Ewigkeiten mal wieder schwimmen gehen. Der Campingplatz liegt zwar direkt am Meer, aber wir haben den Pool auf dem Campingplatz bevorzugt. Es war so genial, mal wieder zu schwimmen und im Wasser zu plantschen. Ich hab mich gefühlt wie ein kleines Kind.

Abends hab ich dann bei Phoebe angerufen und gefragt, ob Daniela und ich zum woofen kommen können. Ich weiß nicht, ob ihr euch noch dran erinnert, aber als wir im September das erste Mal in Taupo waren, haben Daniela und ich diese Sunday Brunch Cruise Tour gebucht und dort Phoebe kennengelernt, die uns angeboten hat, dass wir jederzeit zum woofen vorbeikommen können. Sie hatte mir damals ihre Handynummer und eine Wegbeschreibung gegeben. Als ich in Wanganui bei ihr angerufen hab, konnte sie sich auch gleich an mich erinnern und sie war total begeistert, dass wir zu ihr kommen wollen. Wir haben einen Termin für den 25. Februar ausgemacht und wir sollten uns melden, wenn wir in Taupo sind.

Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und mein Zelt stand irgendwie total komisch da. Ich bin rausgekrabbelt und wollte mein Zelt abbauen, aber die Zeltstangen waren an mehreren Stellen gebrochen. Keine Ahnung warum - es war nicht mal windig. Da das Zelt schon total kaputt war und wir sowieso nicht mehr so oft campen wollten (wenn doch, könnten wir ja auch beide in Danis Zelt schlafen), hab ich mein Zelt abgebaut und auf dem Campingplatz in den Müll geworfen. Da ich gerade dabei war, hab ich noch ein paar Sachen aussortiert und gleich mit weggeworfen. Das Auto wurde immer leerer.

Nachdem wir wieder alles verstaut hatten, sind wir losgefahren. Wir sind noch ein Stück Richtung New Plymouth gefahren und dann nach rechts auf den „Forgotten World Highway“ abgebogen. Angeblich sollte der Highway eine total schöne Strecke sein, aber wir fanden ihn beide nicht sooooo toll. Wir haben schon schönere Landschaften hier in Neuseeland gesehen. Aber der Höhepunkt der Strecke war der Ort Whangamomona. Dieses kleine Kaff ist ein eigener Staat und gehört nicht zu Neuseeland. Irgendwann sind wir dann dort angekommen und haben in einem Hotel einen Kaffee getrunken. In dem Cafe konnte man sich für 1$ einen Stempel in den Reisepass machen lassen, dass man dort war. Haben wir natürlich gleich gemacht. War schon ein Erlebnis, Neuseeland mal für einen Kaffee zu verlassen.

Danach gings dann weiter nach Turangi (wieder mal). Wir wollten nochmal versuchen, das Tongariro Crossing zu machen. Dort angekommen, sind wir wieder in die A-Plus-Lodge gefahren und haben eine Nacht bezahlt. Da es wieder nur geregnet hat, war das Tongariro Crossing natürlich wieder mal gesperrt. Das war jetzt unser dritter Versuch, das Crossing zu machen. Alle drei Versuche sind wegen dem Wetter fehlgeschlagen. Jetzt hatten wir keine Lust mehr, es überhaupt nochmal zu versuchen.

Der Besitzer der A-Plus-Lodge hat Dani auch gleich wiedererkannt. Mich leider nicht. Ich hab wahrscheinlich so ein Allerwelts-Gesicht, dass man sich nicht merken kann. Naja gut. Wir durften wieder ins gleiche Zimmer, wie beim letzten Mal und Ian (der Besitzer) hat uns auch gleich den Whirlpool angeschaltet, damit wir uns entspannen können (von dem anstrengenden Tongariro Crossing). Nachdem wir unser Zeug wieder aus dem Auto geladen haben, sind wir in den Whirlpool und haben es uns gutgehen lassen. Zweimal baden innerhalb von 2 Tagen!

Am nächsten Morgen gings dann weiter nach Taupo. Dieses Mal sind wir auf der anderen Seite des Lake Taupo entlanggefahren. Es hat wieder in Strömen geregnet und sollte auch die nächsten Tage so bleiben.

In Taupo hatten wir noch 3 Tage Zeit bis wir bei Phoebe sein sollten, also sind wir wieder in die Rainbow Lodge und haben für 3 Nächte bezahlt. Dort wurden wir auch wiedererkannt. Da es nur geregnet hat, konnten wir wieder mal nicht viel machen. Da wir länger in Taupo sein würden, hab ich beschlossen, dass ich dort versuchen werde, mein Auto zu verkaufen.

Wir haben Zettel ans Noticeboard in der Rainbow Lodge gehängt mit unseren Campingsachen und fürs Auto. Ich hatte auch gleich einen Anruf von einem Pärchen, die an unserer Campingausrüstung interessiert waren. Wir haben ihnen das ganze Zeug gezeigt (Zelt, Matratze, Decken, Kissen, Campingstühle, Pfannen, Töpfe, Besteck, Tupperschüsseln...) und sie wollten es sich überlegen. Wir wollten für alles 80$ haben, was ich für einen seeeeehr guten Preis halte. Meine Matratze hab ich in Taupo auch weggeworfen, weil sie jede Nacht Luft verloren hat. Ich lag jeden Morgen auf dem steinharten Boden.

Am nächsten Morgen haben wir uns wieder mit dem Pärchen getroffen, aber die beiden wollten nur die beiden Stühle für 10$ haben. Wenigstens etwas.

Da mein WOF Anfang März fällig war, ich aber das Auto ja schon verkaufen wollte, wollte ich den WOF gleich machen lassen. Wir sind in die nächste Werkstatt gefahren und mein Auto wurde auch direkt geprüft. Ich hab den WOF auch bekommen ohne irgendwas machen zu lassen. Ich hab also nur 40$ für den WOF bezahlt. Lena musste damals noch einiges machen lassen und hat knapp 600$ bezahlt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, weil mein Auto in der letzten Zeit komische Geräusche gemacht hat, die vorher nicht da waren.

Der Typ in der Werkstatt hat mir aber geraten, dass ich mein Rücklicht entweder neu machen lassen oder kleben lassen soll. Mir ist in Invercargill beim rückwärts fahren, eine Palme direkt vors Auto gesprungen. Daniela und ich haben die ganzen Teile aber mit Klebeband wieder zusammen gepuzzelt. Da ein neues Rücklicht aber 250$ gekostet hätte, hab ich mich dann doch fürs Kleben entschieden. Er hat uns auch eine Adresse genannt, wo ich es kleben lassen könnte und meinte, dass es ungefähr 20$ kosten würde. Am nächsten Tag sind wir dorthin gefahren und ich hab dann fürs Kleben doch 60$ statt 20$ bezahlt, aber immer noch besser als 250$.

Einen Abend waren wir im Kino. Da Dani allerdings nur auf Männerfilme steht, waren wir getrennt im Kino. Ich war im Film „Jack and Jill“ mit Adam Sandler. War total lustig! Kann ich nur empfehlen.

Ansonsten haben wir in den drei Tagen nichts gemacht außer gammeln. Was ja auch mal ganz schön ist.

Samstags gings dann endlich zu Phoebe und Geoff zum woofen und Geld sparen. Aber das wird dann ein neuer Bericht.


Bis bald!


Eure Anni


P.S. Ihr fehlt mir alle! So langsam wird’s Zeit wieder nach Germany zu kommen.

14.3.12 01:53

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Katha (14.3.12 17:15)
Wenn du wieder da bist schwesterchen, dann binden wir deine Einträge zu einem Buch mh und heften die Fotos mit an
<3 Vermisse dich


(29.3.12 22:18)
Liebe Anni,den langen Bericht mußte ich erst einmal langsam verdauen. Danke für Deine Karte,haben uns sehr darüber gefreut.Nun bist Du ja schon fast in Australien.Wir fahren am 1.4.in den "nahen Osten" - Leipzig und Halle. Wünsche Dir noch eine ganz tolle Rest-
zeit am anderen Ende der Welt.Einfach genießen auch wenn
Du langsam Heimweh bekommst.Wir freuen uns auch schon riesig auf Dich.Fröhliche Ostern wünschen Dir Helga und
Toni.Drück Dich mal ganz fest,Du mutige Große!

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